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Donnerstag, 19. November 2009

LFS-BUNDESTAGSWAHLEN am 26. September 2009

Wahlberechtigte: 421

Abgegebene Stimmen: 244

Wahlbeteiligung: 58%

Gewählter Direktkandidat wäre (wie in der Stadt Bonn auch) mit 30,4 % der Erststimmen Ulrich Kelber, SPD, was sicher nicht zuletzt auf den Besuch Kelbers in der LFS anlässlich der fingierten Parlamentsdebatte im Mai dieses Jahres zurückzuführen ist, wo er durch seinen Humor und seine Schülernähe überzeugte (http://www.liebfrauenschule-bonn.de/index.php?id=182).

Guido Westerwelle konnte sich bei den Schülerinnen nicht als Direktkandidat durchsetzen. Er erhielt lediglich 18,6 % der Schülerinnen-Erststimmen. Da lagen die Grünen mit ihrer Vertreterin Katja Dörner (20,7 %) und Stephan Eisel von der CDU (26,2 %) noch davor.

Ginge es nach den Schülerinnen, so gäbe es bei den Zweitstimmen eine absolute Mehrheit für die Koalition Schwarz/ Grün (CDU 28,9 %, Grüne 32,5 %) oder für die Ampelkoalition (SPD 16,5 %, Grüne 32,5 %, FDP 10,3 %). Die Linke (2,9 %), die Tierschutzpartei (3,7 %), die Piratenpartei (2,9 %) und alle anderen kleinen Parteien spielen keine Rolle.

Die Koalition, die sich bei der Bundestagswahl am 27. 9. 2009 durchgesetzt hat, kam nur auf 39,2 %. Aber auch hier müssen sicher die 177 Stimmen, die nicht abgegeben wurden (Wahlbeteiligung 58 %), bedacht werden. Die Wahlbeteiligung war deutlich niedriger als  die 76,44 %, die in der Stadt Bonn erreicht wurden.

42 % der Schülerinnen konnten sich also nicht für eine Partei entscheiden, fühlten sich, wenn sie jünger waren, nicht genügend informiert waren beurlaubt  oder hatten keine Lust zu wählen. Das zeigt, wie nötig es ist, schon in der Schule politische Bildung zu betreiben und den direkten Kontakt mit Politikern herzustellen.

Einen wichtigen Beitrag dazu leistet das politische Team der LFS, das wir hier vorstellen.